Investieren für Anfänger

Du erfährst, wie man Geld in 2022 richtig anlegt und worauf es dabei ankommt. Investieren für Anfänger wird dir mit diesem Beitrag verständlich näher gebracht.
23.01.2022
25 min

Wie kann ich Geld richtig anlegen?

Das Investieren für Anfänger:innen wirft oft zu Beginn viele Fragen auf. Wie viel Kapital sollte ich investieren? Wie sieht es mit Gebühren und Steuern aus? Komplizierte Finanzinstrumente und undurchschaubare Angebote machen es zudem nicht leichter, den Überblick zu behalten.

Aus diesem Grund erfährst du in diesem Beitrag die wichtigsten Grundlagen, wie man Geld richtig anlegen sollte. Was vor der Geldanlage notwendig ist, zu welchem Anlegertyp du gehörst und welche Risiken es gibt. Dabei fangen wir ganz vorne an und bringen dich Schritt für Schritt zu deiner individuellen Anlagestrategie.

Wir listen in diesem Beitrag jedoch vorerst keine konkreten Anlageformen auf. Zuerst sollte ein solides finanzielles Wissensfundament aufgebaut werden. Erst danach kann eine Investitionsentscheidung getroffen werden.

Falls dein Wissen dementsprechend bereits gefestigt ist, wird in dem Beitrag Die besten Anlageklassen in 2022 detailliert über jede Investitionsmöglichkeit berichtet.

Baue dir dein Fundament

Zahle deine Schulden zurück

Es ist wichtig, alle offenen Schulden in Form von Krediten zurückzuzahlen. Diese Forderungen haben meist hohe Zinsen und schmälern Monat für Monat das Einkommen und damit dein Investitionskapital.

Ein wichtiger Grundsatz ist, dass du nur mit deinem eigenen Geld spekulierst. Nimm keinen neuen Kredit bei deiner Bank auf oder frage Freunde nach Darlehen.

Halte Ausgaben gering

Wir leben in einer Konsumgesellschaft und kaufen ununterbrochen Gegenstände, die wir oft nicht benötigen. Jeder gesparte Geldbetrag wird dich daher auf lange Sicht deinem Ziel näherbringen. Unsere Tipps dazu:

  • Plane deine Ausgaben sinnvoll und hinterfrage jeden Kauf.
  • Wechsel zu einer Online-Bank mit besseren Konditionen.
  • Verkaufe ungenutzte Gegenstände auf Flohmarkt-Plattformen.
  • Kündige unnötige Versicherungen und Abonnements wie Netflix oder Disney Plus.
  • Nutze wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel.

Steigere dein Einkommen

Für das Investieren werden zuerst Rücklagen benötigt. Es ist daher ratsam, sein monatliches Einkommen zu steigern. Manche Einkommensquellen benötigen viel Zeit, andere brauchen nur wenig Aufmerksamkeit und sind schnell rentabel. Hierzu folgende Tipps.

  • Behalte die Übersicht durch einen Haushaltsplan.
  • Werde nebenberuflich selbständig oder agiere als Freelancer:in.
  • Fordere ein höheres Gehalt von deiner Geschäftsleitung aufgrund von beruflichen Weiterbildungen. Steigere dein Humankapital!
  • Informiere dich über passive Einnahmequellen.

Das finanzielle Polster von drei Monatsgehältern

Baue dir ein finanzielles Polster von mindestens drei Monatsgehältern auf. Dieser Puffer ist nur für Notfälle und nicht für Investitionen oder tägliche Ausgaben vorgesehen. Schnelles Auflösen von Kapitalanlagen kann zu einem ungünstigen Marktzeitpunkt passieren.

Beispiel. Du benötigst Geld für eine Autoreparatur und löst dafür dein Aktienportfolio auf. Der Markt befindet sich gerade an einem Tiefpunkt und du erzielst damit einen Verlust.

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Baue einen finanziellen Puffer von mindestens drei Monatsgehältern auf. Dieser darf weder für Investitionen noch Zahlungen des täglichen Lebens verwendet werden.

Beratung und Anlaufstellen

Erfahrene Anleger:innen entscheiden zunehmend selbst, welche Finanzprodukte und Strategien sie verfolgen. Für unerfahrene Personen kann es hilfreich sein, sich beraten zu lassen. Folgend werden vier der häufigsten Anlaufstellen für Investitionsberatung vorgestellt.

Hausbank

Deine lokale Hausbank bietet verschiedene Anlageprodukte an. Die Auswahl ist jedoch stark auf hauseigene Angebote beschränkt. Dafür bekommt dein:e Bankberater:in eine Provision. Nur selten werden jedoch Produkte von der Konkurrenz angeboten. Einen marktweiten Vergleich kann dir deine Hausbank nicht bieten.

Online-Broker

Unter dem Begriff werden Unternehmen bezeichnet, die ähnliche Dienstleistungen wie eine Hausbank anbieten. Ein Online-Broker ist nur über das Internet zugänglich und hat keine örtlichen Filialen.

Dabei haben sie meist bessere Konditionen, was Kontoführung und Wertpapier-Handel anbelangt. Ein direkter Beratungsservice wird nicht angeboten.

Vielmehr werden Social Trading Optionen für Anleger:innen bereitgestellt. Hierbei verfolgst du andere Anleger:innen und ihre Strategien, welche in der Vergangenheit erfolgreich waren.

Honorarberater:in

Ein:e Honorarberater:in kann dir ein umfangreiches und objektives Investitions-Angebot erstellen. Für die Dienstleistung wird zwar Geld verlangt, jedoch bekommst du dafür ein individuell abgestimmtes Paket an marktweiten Möglichkeiten.

Robo Adviser

Ein Robo Adviser ist ein digitaler Vermögensverwalter. Er agiert auf Basis der persönlichen Risikobereitschaft und verwaltet Kapital. Der Algorithmus des Robo Adviser trifft Entscheidungen wie Kauf und Verkauf von Anlagen.

Dadurch können menschliche Fehler ausgeschlossen werden. Denn oft reagieren unerfahrene Anleger:innen emotional bei großen Marktschwankungen und treffen falsche Entscheidungen. Es ist zudem eine zeitsparende Möglichkeit.

Definiere deine Ziele SMART

Um deine Willenskraft zu stärken, musst du wissen, was dein Antrieb ist. Möchtest du ein Eigenheim besitzen oder Geld für ein Sabbatjahr sparen? Daher solltest du dir die Frage stellen, wie viel Vermögen für dein Ziel benötigt wird. Eine gute Methode ist, deine Ziele SMART zu formulieren. 

S.M.A.R.T Ziele Grafik

Hier einige Beispiele, wie ein SMART definiertes Ziel ausschaut.

  • In 8 Jahren ein Auto für 25.000 Euro kaufen.
  • Rücklagen von 10.000 Euro bis zum Jahresende bilden.
  • Eine Pension von monatlich 1000 € erhalten, um keine Sorgen im Rentenalter zu haben.

Halte dir deine Ziele schriftlich fest. Ein klar definiertes Ziel ist ein wichtiger Schritt, um sein Geld richtig anzulegen.

Welcher Anlagebetrag ist notwendig?

Welcher Anlagebetrag zu Beginn notwendig ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Anlagebetrag setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen.

  • In welchem Zeitraum möchtest du dein Ziel erreichen?
  • Wie viel Risiko bist du bereit einzugehen?
  • Wie hoch ist dein Zielbetrag?

Vielmehr ist die Frage wichtiger, welche Vermögenswerte aktuell für Investitionen verwendet werden können.

Man braucht keine 100.000 €, um richtig Geld anzulegen. Dennoch sind manche Finanzprodukte nur bedingt für kleine Beträge geeignet.

Es müssen Mindesteinlagen bei Finanzprodukten beachtet werden. Ebenso hat die Haltedauer einer Investition Einfluss auf das notwendige Kapital.

Finde heraus, welcher Betrag dir zur Verfügung steht.

  1. Mache dir eine Übersicht deiner aktuellen Vermögenswerte.
  2. Ziehe deinen finanziellen Puffer ab.
  3. Subtrahiere offene Schulden davon.
  4. Beachte Ausgaben des täglichen Lebens wie Auto, Miete und Lebensmittel.

Was ist ein Sparplan?

Falls keine großen Summen am Start zur Verfügung stehen, lohnt es sich einen Sparplan einzurichten. Dabei wird sukzessiv ein monatlicher Betrag investiert oder für eine größere Investition angespart. Sparpläne sind bereits ab 50 €  sinnvoll und können direkt vom Bankkonto abgebucht werden.

Die Redaktion empfiehlt, einen monatlichen Sparplan zu erstellen. Auch mit kleinen Beträgen lohnt sich das Sparen.

Doch wie viel seines Nettoeinkommens sollte nun monatlich gespart werden? Die Antwort lautet, alles, was nicht für das tägliche Leben verwendet wird. Hinterfrage wie viel du bereit bist zu sparen und auch kannst.

Auch wenn monatlich nur 50 € zur Verfügung stehen, ist es sinnvoll sich über seine Investitionsstrategie Gedanken zu machen. Du solltest jedoch auf lange Sicht eine Sparrate von über 30 % deines Nettoeinkommens anstreben. Optimal wären 50 bis 60 %.

Falls du direkt mit einem Sparplan investierst, hat dies mehrere Vorteile. Du brauchst kein großes Kapital, um zu beginnen. Zusätzlich nutzt du den „Dollar Cost Average“ Effekt oder Durchschnittskosteneffekt. Es hilft emotionales Handeln zu verhindern und so einen Durchschnittspreis über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Damit können unüberlegte Kaufentscheidungen aufgrund von Marktentwicklung nicht mehr passieren.

 

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Überweise deinen Sparbetrag am Monatsanfang auf ein separates Tagesgeldkonto. Hinterlege am besten einen fixen Abbruchauftrag bei deiner Bank.

Lege deinen Zeithorizont fest

Die Anlagedauer ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl eines Finanzinstrumentes. Sie beschreibt, wie lange das eingesetzte Kapital nicht benötigt wird.

Vermögen von einem Tagesgeldkonto kann schnell aufgelöst werden. Es hat eine hohe Liquidität. Immobilien dagegen müssen zuerst verkauft und übertragen werden. Investierte Summen können nur langsam liquidiert werden.

Bei einem Zeithorizont von einem Jahr spricht man von einer kurzen Anlagedauer, fünf bis zehn von einer mittleren, darüber hinaus von einer langfristigen Investition. Die Dauer ist ein Grundaspekt der richtigen Anlageklasse.

Als Beispiel.
Aktien sind eine gute Wahl, wenn das Kapital in den nächsten 5 Jahren nicht benötigt wird. Marktschwankungen werden über die Dauer abgefangen. Dadurch wird das Risiko eines Verlustes minimiert.

Welche Rendite wird benötigt?

Sind Startkapital, Anlagedauer und Zielbetrag festgelegt, kann die notwendige Wunschrendite ermittelt werden. Sie soll dir als Wegweiser dienen, wie viel Gewinn du auf deine Einlagen monatlich erhalten möchtest. Damit kommst du systematisch deinem Ziel näher.

Die Formel um deine Zielrendite auszurechnen lautet:

Investitionsziel = Anlagewert x (1 + Zinssatz)Laufzeit

Ein Beispiel.
Es wird ein Endkapital von 8.000 € benötigt. Als Startbetrag sind 5000 € zur Verfügung und man setzt sich ein Ziel von 10 Jahren. Daraus ergibt sich eine Wunschrendite von 4,81 % vor Steuern.

8.000 € = 5000 € x (1 + x) 10X = 4,81 %

Dabei wirkt der Zinseszins-Effekt stark auf die Kapitalanlage. Albert Einstein bezeichnete den Zinseszins einst als achtes Weltwunder. Dabei werden Zinsen auf die bereits erwirtschafteten Zinsen vergeben.

Es entsteht auf lange Sicht ein exponentielles Wachstum. Das bedeutet, je länger Finanzinstrumente Renditen erzielen, umso größer werden die Zinsen und damit dein Gewinn.

Finde deine Risikoklasse

Es gibt keine Rendite ohne Risiko. Wie viel Wagnis man eingeht, hängt von der aktuellen Lebenssituation, finanziellen Verhältnissen und der persönlichen Verlustbereitschaft ab. Wichtig dabei sind zwei Eckpunkte.

Risikofähigkeit

Die Risikofähigkeit ist eine objektive Sicht, wie finanzielle Verluste verkraftet werden. Es ist wahrscheinlich und nicht abwendbar, dass du hin und wieder Verluste verkraften musst.

Investitionen dürfen niemals den gewohnten Lebensstandard gefährden.

Die Beantwortung der folgenden Fragen ist unerlässlich.

  • Wie viel Einkommen oder Vermögen ist zur Verfügung?
  • Welche Summen können investiert werden?
  • Gibt es bereits ein finanzielles Polster?
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Sind nur kleine Summen für die Kapitalanlage zu Verfügung, empfiehlt es sich keine zu hohen Risiken einzugehen.

Risikobereitschaft

Anders als bei der Risikofähigkeit hängt die Risikobereitschaft von deinem Charakter ab. Darunter werden deine persönlichen Kenntnisse und Erfahrungen rund um Finanzprodukte zusammengefasst. Wie du mit Verlusten umgehst und auf Marktschwankungen reagierst.

Die Art des Anlegerprofils entscheidet, welche Finanzinstrumente verwendet werden sollen.

 

Anlegerprofil
Beschreibung
Konservativ
Die Sicherheit deines Kapitals steht an erster Stelle. Das Risiko soll so gering wie möglich sein.
Ausgewogen
Es soll eine Balance zwischen Risiko und Rendite erzielt werden.
Kapital orientiert
Diese Art von Anlegern suchen die größtmögliche Rendite. Das Risiko dabei ist zweitrangig.

Gebühren beim Investieren?

Verschiedene Kostenfaktoren können den erwirtschafteten Gewinn schmälern. Nicht selten werden für Investitionen Verwaltungsgebühren erhoben. Allgemein gilt, je langfristiger eine Kapitalanlage ist, umso geringer sind die Gebühren.

Gebühren von 2 % hören sich nicht viel an, schmälern jedoch die Rendite in verschiedenen Anlageklassen erheblich. Wer Aktien kauft, muss auf Transaktionsgebühren sowie Depotgebühren achten.

Hinzu kommt die Kapitalertragsteuer, welche bei inländischen Einkünften aus Kapitalvermögen erhoben wird. Eine Hausbank führt diesen Steuerbetrag an das zuständige Finanzamt ab. Manche Online-Broker bieten diese Leistung ebenfalls an. Diese werden als steuereinfache Broker bezeichnet.

Falls kein steuereinfacher Broker verwendet wird, muss die Steuer selbst an das Finanzamt ermittelt und überwiesen werden. Die Höhe der Steuern und mögliche Freibeträge unterscheiden sich zwischen Staaten.

Eine kurze Übersicht über Steuerbeträge

 

Land
Freibetrag
Steuersatz für Gewinne aus Geldeinlage (Girokonto …)
Steuersatz für andere Erträge (Aktien, Kryptoassets)
Österreich
Kein Freibetrag
25 %
27,5 %
Deutschland
801 €
25 % (plus Solidaritätszuschlag & Kirchensteuer).
25 % (plus Solidaritätszuschlag & Kirchensteuer).

*Keine Gewähr für die Auflistung. Steuersätze und Freibetrag können sich ändern.

 

Sei zudem achtsam, wenn hohe Renditen versprochen werden. Es gibt viele „Finanzgurus“ welche dir Reichtum innerhalb kürzester Zeit versprechen. Diese unseriösen Finanzsysteme sind keine guten Kapitalanlagen. Sei dir bewusst, worin du investierst und handle verantwortungsvoll.

Wer die Übersicht über seine Gebühren haben möchte, muss auch die Inflationsrate beachten. Erhöht sich die Geldmenge im Umlauf, steigt damit das Preisniveau.
Die Kaufkraft der Währung sinkt. Man erhält weniger Produkte oder Dienstleistungen für das gleiche Geld.

Rechenbeispiel

Das Sparkonto bei einer Hausbank erwirtschaftet jährlich einen Gewinn von 1 % auf die Einlage. Zum Start sind 10.000 € hinterlegt. Am Ende des Jahres wird der Ertrag von 1 % von 10.000 € = 100 € gebucht. Nach Abzug der KEST welche 25 % beträgt ist der neue Kontostand 10.075 €.

Bezieht man die Inflation von 2 % mit ein, bleibt der Geldbetrag zwar gleich. Die Kaufkraft hat sich jedoch vermindert und entspricht nur mehr 9.900 €. Damit sind klassische Geldanlagen wie Tagesgeldkonto als langfristige Anlagestrategie ungeeignet und unwirtschaftlich.

Gegenteilig dazu gibt es die Deflation. Dabei sinkt die Geldmenge im Umlauf und das Preisniveau sinkt. Die Kaufkraft der Währung steigt. Wirtschaftlich kann das verheerender sein als eine Inflation. Der Geldwert steigt und damit auch die Schulden der Anleger.

Als Wertsicherung hingegen wäre es sinnvoll. Einige Kryptoassets sind bereits deflationär.

Diversifiziere dein Portfolio

Unter dem Fachbegriff Diversifikation versteht man das Streuen von Risiken auf mehrere Anlageklassen. Somit ist bei einem Verlust nicht das gesamte Kapital gefährdet. Gewinn und Verlust teilen sich auf mehrere Positionen auf.

Ein einfaches Beispiel.
Sie haben 1000 € in eine einzige Aktie investiert. Diese sinkt um 50 %. Du verkaufst die Aktie und hast einen Verlust von 500 €.

Beispiel zwei.
Es wurden 500 € in eine einzige Aktie investiert. Zudem wurde Gold im Wert von 500 € erworben. Die Aktie verliert 50 % an Wert.
Der Preis von Gold ist stabiler und korreliert nicht direkt mit dem Aktienmarkt. Du hast durch Diversifikation deinen Verlust auf 250 € beschränkt.

Es sollte eine Balance zwischen risikoarmen und renditestarken Investitionen gefunden werden, die zu deiner Lebenssituation und deinem Anlegertypus passen.

Es wird stets empfohlen, mehrere Anlageklassen zu nutzen.

Risikoarme
Renditestarke
Sparbuch
Kryptoassets
Festgeld- und Tagesgeldkonto
Aktien
Anleihen und Pfandbriefe
Hebelprodukte
Rohstoffe (Silber, Gold usw.)
Immobilien
ETF’s
Investieren in Fintechs

Zusammenfassung

Checkliste, um richtig zu investieren

  • Zahle zuerst alle fälligen Kredite und Forderungen zurück.
  • Minimiere deine Ausgaben.
  • Erhöhe deine Einnahmen.
  • Baue ein finanzielles Polster von drei Monatsgehältern.
  • Bleib motiviert und halte dir dein Ziel vor Augen.
  • Konditionen bei Hausbanken sind hoch im Vergleich zu Online-Brokern.
  • Falls notwendig, nutze Honorarberater:innen, um professionelle Hilfe zu erhalten.
  • Informiere dich über Robo Adviser und deren Möglichkeiten.
  • Definiere dein Ziel SMART.
  • Rechne deinen Anlagebetrag und deine monatliche Sparrate aus.
  • Welche Wunschrendite ist notwendig?
  • Finde heraus, wie risikobereit du bist.
  • Beachte deinen Zeithorizont für die Kapitalanlage.
  • Informiere dich über Gebühren und die Kapitalertragsteuer.
  • Sei dir bewusst, dass Inflation deine Rendite schmälert.
  • Sei stets skeptisch, hinterfrage und informiere dich bevor du Geld anlegst.
  • Streue dein Portfolio über verschiedene Anlageklassen, um das Risiko zu minimieren.

Nutze andere Wissensplattformen und Medien.

Weiterführende Literatur

Die Suche nach Fachbüchern über Finanzmärkte kann aufwendig sein. Folgend hat die Redaktion mehrere etablierte Publikationen aufgelistet, an denen du dich orientieren kannst.

Ebenso möchten wir dir Blinkist näherbringen. Blinkist bietet schriftliche oder mündliche Zusammenfassungen von vielen Literaturwerken über verschiedene Bereiche hinweg. Eine klare Empfehlung, um Zeit zu sparen und sich die Kernaussagen zu verinnerlichen. Auch sind die Zusammenfassungen als kurze Podcasts ohne Aufpreis erhältlich.

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Chris Under
Author Chris Under

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